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Freitag, 13. Februar 2009
 

Deutsche Bank unterstützt "Three M Project" im New Museum in New York

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Die Deutsche Bank unterstützt in New York das "Three M Project", mit dem sich erstmals drei amerikanische Museen für Gegenwartskunst zu einer Kooperation zusammengeschlossen haben. Das New Museum in New York, das Museum of Contemporary Art in Chicago und das Hammer Museum in Los Angeles fördern gemeinsam Auftragswerke der jungen Künstler Daria Martin, Mathias Poledna und Jeremy Deller sowie die Installation "Urban China - Informal Cities". Die Premiere dieser Werke ist vom 12. Februar bis 28. März 2009 im New Museum in New York.

Die Kooperation verfolgt das Ziel, diesen Künstlern eine breite Plattform zu bieten und Werke von ihnen für die Museen zu erwerben. Die Ausstellung "Three M Project" zeigt auch modellhaft, wie künftig Kooperationen zwischen Museen aussehen können. Denn gemeinsam lassen sich anspruchsvolle Vorhaben umsetzen, die aus eigener Kraft nicht zu realisieren wären. Das einzigartige Projekt entspricht beispielhaft dem Engagement der Deutschen Bank für zeitgenössische Kunst, das unter dem Motto "Kreativität entwickeln" steht.

Mit dem Filmprojekt "Minotaur", das vom Museum of Contemporary Art in Chicago ausgewählt wurde, schafft die Londoner Künstlerin Daria Martin (*1973) eine komplexe und mehrschichtige Synthese aus Film, Tanz und Skulptur, die sich mit Prozessen der Kunstproduktion auseinandersetzt.

Der österreichische Künstler Mathias Poledna (*1965) stellt in New York seine Arbeit "Crystal Palace" vor. Der Film besteht aus einer Reihe statistischer Einstellungen, die die Vegetation im Regenwald von Papua Neuguinea zeigen. Die vom Hammer Museum in Los Angeles verantwortete Installation untersucht die Ambivalenz einer konstruierten Naturdarstellung.

Jeremy Deller (*1966) konzentriert sich in seiner Arbeit "Conversations About Iraq" auf die immer größer werdenden Auswirkungen des Irakkriegs im täglichen amerikanischen Leben und - paradoxerweise - seine abnehmende Wahrnehmung in den Medien. Für sein Projekt hat der britische Künstler Deller unterschiedlichste Menschen eingeladen, die in der ein oder anderen Beziehung zum Irak stehen, um von ihren Erlebnissen im Kriegsgebiet zu berichten und mit den Besuchern zu diskutieren. Ende März wird sein Werk "Conversations", das vom New Museum ausgewählt wurde, nach Los Angeles reisen und auf dem Weg dorthin in mehreren Kultureinrichtungen Station machen.

"Urban China: Informal Cities" ist die erste amerikanische Präsentation der Zeitschrift Urban China Magazins: das einzige Architekturmagazin, das das Phänomen der Urbanisierung in China fokussiert. Das global vernetzte und interdisziplinär arbeitende Team des Magazins dokumentiert den rasanten Wandel chinesischer Städte. Das Projekt, kuratiert vom New Museum, präsentiert eine Installation aus Materialien der Publikation.

(source : Deutsche Bank)